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Leistet nun zum Beispiel ein Arbeitgeber für die Fahrt von Innsbruck nach Dornbirn einen Ersatz für die Fahrt durch den Arlbergtunnel, so ist dieser wie ein zusätzliches Einkommen anzusehen und daher auch steuerpflichtig.

Die einzige Lösung ist nur bei jenen Fällen, in denen sich die Park- oder Mautgebühren extrem auf die Kilometerkosten auswirken, die tatsächlichen Kosten beim Finanzamt geltend zu machen. Dies ist auch weiterhin möglich.

Amtliches Kilometergeld für andere Verkehrsteilnehmer: Amtliche Kilometergeldsätze gibt es auch für Fußgänger, Radfahrer und Mitfahrer. Dabei muss jedoch der Dienstweg bzw. die Mitnahme der Personen angeordnet sein.

Für wen ist das Kilometergeld verpflichtend?

Das "amtliche Kilometergeld" ist in den Reisegebührenvorschriften geregelt und wird aufgrund des Index für den privaten Pkw-Verkehr erhöht.

Dieser wird vom österreichischen statistischen Zentralamt als Teil des Verbraucherpreisindex monatlich ermittelt. Steigt der Index um mehr als 7 Prozent, sollte (nach einer Vereinbarung) eine Erhöhung des Kilometergeldes folgen. Sparmaßnahmen des Bundes haben aber bei der letzten Erhöhung eine Verzögerung um ein Jahr bewirkt.

Das Kilometergeld ist nur für Bundesbedienstete verpflichtend.Für die Privatwirtschaft gilt es als Richtlinie.

Auch das Finanzamt anerkennt Sätze bis zu diesem Betrag.

  

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