Die verschiedenen Fondstypen

Die Versicherungskanzlei KULKA erklärt alle Arten von Fonds

In­vest­ment­fonds

In einem Investmentfonds werden je nach Art des Fonds verschiedene Aktien oder Anleihen zusammengefasst und von einem Fondsmanager verwaltet. Die im Fonds enthaltenen Wertpapiere werden laufend unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung ausgetauscht. Die Zusammensetzung des Fondsvermögens wird in den Fondsrichtlinien eindeutig festgelegt. Eigentümer des Fonds sind all jene, die sich einen Fondsanteil kaufen.

Aktienfonds

Das Fondsvermögen wird in Aktien investiert. Aktienfonds dürfen beispielsweise nicht mehr als 10 Prozent des Grundkapitals an Aktien einer Aktiengesellschaft halten und Wertpapiere des selben Ausstellers dürfen nur bis maximal 10 Prozent des Fondsvermögens gekauft werden.

Rentenfonds

Das Fondsvermögen wird in verzinsliche Wertpapiere investiert. Rentenfonds dürfen beispielsweise nicht mehr als 10 Prozent des Fondsvermögens in Wertpapiere des selben Ausstellers investieren, wobei der Gesamtwert der Wertpapiere von Emittenten, in deren Wertpapiere mehr als 5 Prozent des Fondsvolumens investiert ist, 40 Prozent des Fondsvermögens nicht überschreiten darf.

Mischfonds

In Abhängigkeit vom Anlagegrundsatz sind Investitionen in verschiedene Wertpapierarten möglich. Nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden, ist im jeweiligen Verkaufsprospekt festgelegt. Dieser enthält auch die Fondsbestimmungen , welche die Basisinformation für die Formulierung des Anlagegrundsatzes sind. Üblicherweise wird in diesen Fonds ein Schwerpunkt festgelegt, der dem Anleger zeigt, welches Chancen-/Risikoverhältnis diesem Fonds zu Grunde liegt.

Geldmarkt/-nahe Fonds

Das Fondsvermögen wird in Bankguthaben, Festgeldern und Geldmarkt/-ähnlichen Wertpapieren angelegt. Ziel ist es, eine dem jeweiligen Geldmarkt entsprechende Rendite zu erwirtschaften. Nach welchen Kriterien der Fonds auswählt, ist im jeweiligen Verkaufsprospekt festgelegt. Dieser enthält auch die Fondsbestimmungen, welche die Basisinformation für die Formulierung des Anlagegrundsatzes sind.

Derivatefonds

Diese als Derivative Produkte bezeichneten Fonds dürfen in abgeleitete Finanzinstrumente (Derivate) investieren. Dazu zählen Optionsscheine, Optionen oder Futures. Derivate entwickeln sich ungleich heftiger als die Basispapiere, auf die sie sich beziehen. Daher sind Derivatefonds wesentlich stärkeren Wertschwankungen ausgesetzt als Aktien- oder Rentenfonds. Kapitalanlagegesellschaften das mit den Anlagepositionen verbundene Risiko, muss jederzeit überwacht und gemessen werden. Das mit den Derivaten verbundene Gesamtrisiko darf den Gesamtnettowert des Fondsvermögens nicht überschreiten.

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